Vancouver, Feb 3, 2016 AEST (ABN Newswire) - Alabama Graphite Corp. (AGC oder das Unternehmen) (CVE:ALP) (OTCMKTS:ABGPF) (FRA:1AG) freut sich, über positive Ergebnisse aus dem Testlauf der Pilotanlage in seinem Vorzeigeprojekt, dem Graphitprojekt Coosa, berichten zu können.

AGC ist der alleinige Eigentümer des Graphitprojekts Coosa, das sich im östlichen Zentrum des US-Bundesstaates Alabama befindet. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist es, sich in der Versorgungskette des Sektors saubere Energien als vertikal integrierter Produzent von beschichtetem, sphärischen, gereinigten Graphit (CSPG) für den amerikanischen Lithium-Ionen-Batterie-Markt zu etablieren.
Mit dem Testlauf der Pilotanlage wurden vor allem folgende Ziele verfolgt:

- Bestätigung der Leistung des metallurgischen Fließdiagramms für die Erstverarbeitung.

- Entwicklung von Planungskriterien für ein optimiertes Verfahren (Erstverarbeitung) im Hinblick auf die bevorstehende Machbarkeitsstudie im Graphitprojekt Coosa.

- Herstellung eines Konzentrats mit hohem Kohlenstoffanteil, welches sich für das von AGC entwickelte sekundäre Verarbeitungsverfahren zur Herstellung von Spezialgraphitprodukten (CSPG für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien) eignet.

- Herstellung von Konzentratmaterial für die Entwicklung und Optimierung von AGCs sekundärem Verarbeitungsverfahren und die nachfolgende Pilotanlage zur sekundären Verarbeitung (zugunsten der bevorstehenden Machbarkeitsstudie) sowie zur Evaluierung durch potentielle Abnahmepartner.

Die nachfolgenden Ergebnisse bestätigen die Effizienz von AGCs metallurgischem Fließdiagramm für die Erstverarbeitung und zeigen, dass das Graphitmaterial aus dem Graphitprojekt Coosa auf mechanischem Weg - insbesondere durch Flotation und Reinigung - zu hochwertigem Graphitkonzentrat veredelt werden kann, und zwar ohne den Einsatz von Flusssäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure und Laugen. Das Fließdiagramm bildet die Basis für eine wesentliche Komponente der vom Unternehmen in Kürze geplanten Machbarkeitsstudie.

Der Hauptgrund für den Entwurf der Pilotanlage bestand darin, unabhängig von der Flockengröße des Aufgabematerials (also auch mit kleineren Flocken) ein hochwertiges Endprodukt erzeugen zu können. Dieses Ziel zu erreichen gilt als wesentliche Voraussetzung für eine einfache und kostenwirksame Reinigung des gesamten Erstkonzentrats, das im Zuge von AGCs thermischem Reinigungsprozess bei geringen Temperaturen (ein kritischer Schritt der sekundären Verarbeitungsstufe zur Herstellung von CSPG) erzeugt wird. Dank der Erfahrungen der Unternehmensführung in der Verarbeitung und Optimierung von Graphit war AGC in der Lage, den entsprechenden Verfahrensprozess zu entwickeln, mit dem die Pilotanlage diese hohe Gesamtqualität erzielt.

Einige Graphitentwicklungsunternehmen mit traditionellen Geschäftsmodellen konzentrieren sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Konzentratmaterial, das direkt aus der Mine kommt und nur einer Erstverarbeitung zugeführt wird; sie sind daher sehr stark auf die Anordnung der Flockengrößen und den damit verbundenen Kohlenstoffanteil bedacht. AGC hat hingegen die Absicht, das gesamte Graphitkonzentrat aus der Erstverarbeitung einem sekundären Verarbeitungsprozess zur Herstellung von Spezialgraphitprodukten zuzuführen, weshalb die Flockengröße hier nicht das wesentliche Kriterium darstellt. Die Unternehmensführung von AGC ist der Meinung, dass die vorrangige Evaluierungsmetrik für die Pilotanlage im Graphitprojekt Coosa der Kohlenstoffanteil ist, da große bzw. sehr große Flocken bei der Herstellung von CSPG nicht benötigt werden. Nicht die Flockengröße, sondern der Konzentratgehalt ist für AGC das entscheidende Kriterium in der sekundären Reinigung und Verarbeitung.

Die Pilotanlage von AGC hat die Erwartungen insofern übertroffen, als ein sehr hoher Kohlenstoffanteil - im Schnitt 96,7 % Cg quer durch alle Flockengrößen - erzielt werden konnte. Das bedeutet, dass sich voraussichtlich 100 % des erstverarbeiteten Konzentrats aus dem Graphitprojekt Coosa für eine sekundäre Verarbeitung eignen.

WESENTLICHE ERKENNTNISSE

- In der Pilotanlage von AGC konnte ein hoher Kohlenstoffanteil von durchschnittlich 96,7 % quer über alle Flockengrößen erzielt werden.

- Alle Größenfraktionen mit einem Siebdurchgang über 325 lieferten einen Gesamtkohlenstoffanteil von 96,2 % bzw. 97,2 %; selbst bei Material mit einem Siebdurchgang unter 325 lag der Cg-Anteil bei 94,6 %.

- Die Gesamtausbeute betrug 88,2 %. Die Unternehmensführung hält dieses Ergebnis angesichts des umgekehrt proportionalen Verhältnisses zwischen hohem Konzentratgehalt und Ausbeute für gut. Es wurden Verbesserungspotenziale ermittelt, da mit reinerem Material aus der ersten Verarbeitungsstufe eine Ausbeute von 99,3 % erzielt werden konnte.

- In der Pilotanlage wurden 130 Tonnen Graphitmaterial aus dem Graphitprojekt Coosa verarbeitet, was einer Nettomenge von 3 Tonnen Graphitkonzentrat für das Unternehmen bedeutet.

- Der durchschnittliche Head Grade liegt bei 3,09 % Gesamtkohlenstoff (mit einer Bandbreite zwischen mindestens 2,54 % und höchstens 3,48 % Gesamtkohlenstoff).

- Das Graphitkonzentrat von AGC dürfte sich relativ gut für die sekundäre Verarbeitung eignen.

Der Testlauf der Pilotanlage hat (im Pilotmaßstab) die technische Machbarkeit und die Betriebsleistung des Prozessdesigns für die Herstellung von hochgradigem Konzentratmaterial aus der Erstverarbeitung bestätigt. Dieses Material würde - wie in der von AGC am 30. November 2015 veröffentlichten wirtschaftlichen Erstbewertung* für das Graphitprojekt Coosa beschrieben - einer sekundären Spezialverarbeitung zugeführt, um einerseits CSPG für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien und andererseits gereinigten, mikronisierten Graphit (PMG) für die Verwendung in Polymer-, Kunststoff- und Gummiverbindungen, in der Pulvermetallurgie, in Energiematerialien, Reibungsmaterialien sowie anderen Einsatzbereichen herzustellen.

President und Chief Executive Officer Donald Baxter erklärte: Die Ergebnisse aus der Pilotanlage haben gezeigt, dass das Graphitprojekt Coosa genügend Potenzial birgt, um auf mechanischem Weg Konzentrat mit einem hohen Kohlenstoffanteil quer über alle Flockengrößen zu erzeugen - ganz ohne chemische oder thermische Behandlung. Von noch größerer Bedeutung ist allerdings, dass sich das erzeugte Graphitkonzentrat sehr gut für unser sekundäres Verarbeitungsverfahren zur Herstellung von CSPG-Spezialgraphit eignet.

Bei der Verarbeitung von Graphit muss man normalerweise davon ausgehen, dass es bei kleineren Flockengrößen zu einer deutlichen Einbuße des Kohlenstoffgehalts kommt. Bei unserem Material aus dem Projekt Coosa ist das nicht der Fall; hier erzielen wir mit Graphitkonzentrat mit einem Siebdurchgang von unter 325 einen Cg-Anteil von 94,6", so Baxter. Anhand unserer Erfahrungen im Bereich Graphit haben wir den Verarbeitungskreislauf für eine Maximierung des Kohlenstoffanteils im Siebdurchgang ausgelegt und sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Was mich an den Ergebnissen aus der Pilotanlage besonders freut ist die Tatsache, dass sie unsere Geschäftsstrategie bestätigen, nachdem sich offenbar alle Flockengrößen für eine sekundäre Spezialverarbeitung eignen.

Die in der Pilotanlage erzielte Gesamtausbeute lag bei 88,2 % und das Unternehmen ist zuversichtlich, dass für eine Optimierung dieser Metrik noch genügend Spielraum nach oben besteht. Die ersten Ausbeuten von reinerem Material lagen jeweils bei 98,7 % bzw. 98,7 % und es wurde festgestellt, dass der Hauptverlust bei der Ausbeute einem einzelnen Teilstrom, nämlich den gröberen Rückständen, zuzuordnen ist. Dementsprechend hat die Unternehmensführung von AGC diese Situation als Chance erkannt, da davon auszugehen ist, dass der Ausbeuteverlust durch die Entwicklung und Optimierung eines sekundären Mahlkreislaufs korrigiert werden kann.

Die Pilotanlage wurde in Zusammenarbeit mit SGS Mineral Services (SGS) aus Lakefield, Ontario (einem Teilunternehmen von SGS Canada Inc.) geplant und von SGS errichtet und in Betrieb genommen. Der Testlauf der Pilotanlage wurde von einem metallurgischen Berater von SGS - dem anerkannten Graphitmetallurgen Oliver Peters (Chefmetallurg bei Metpro Management Inc.) - beaufsichtigt. Im August 2015 führte AGC eine 200 Tonnen schwere Massenprobe aus Graphitmaterial aus dem Ressourcenraster des Graphitprojekts Coosa einer Aufbereitung zu und übergab das Material anschließend an SGS. SGS verarbeitete eine 130 Tonnen schwere Teilprobe dieses Materials. Angesichts der erfolgreichen Ausbeute bzw. positiven Ergebnisse aus der Pilotanlage sowie im Sinne einer größtmöglichen Kosteneffizienz, entschieden das Unternehmen und SGS, die verbleibenden 70 Tonnen Graphitmaterial nicht zu verarbeiten.

* Hinweis: Eine wirtschaftliche Erstbewertung hat vorläufigen Charakter und es sind darin u.a. abgeleitete Mineralressourcen enthalten, die aus geologischer Sicht zu spekulativ sind, um als Mineralreserven von wirtschaftlichem Interesse eingestuft werden zu können. Es ist nicht gewiss, ob die Ergebnisse dieser vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung tatsächlich erzielt werden.

Qualifizierter Sachverständiger

Die hier veröffentlichten Angaben zu den wissenschaftlichen und technischen Informationen im Hinblick auf die Testergebnisse aus der Pilotanlage basieren auf Datenmaterial, das von bzw. unter der Aufsicht von Oliver Peters, P.Eng., MSc, MBA, in seiner Funktion als qualifizierter Sachverständiger gemäß der Vorschrift National Instrument 43-101 (NI 43-101) erstellt wurde.

Donald K. D. Baxter, P.Eng., President, Chief Executive Officer und Executive Director von AGC, hat als qualifizierter Sachverständiger im Sinne der Vorschrift NI 43-101 den fachlichen Inhalt dieser Pressemeldung geprüft und freigegeben.
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Über SGS Mineral Services

SGS Mineral Services (SGS) (ein Teilunternehmen von SGS Canada Inc.) ist als Weltmarktführer in der Entwicklung von Konzentrator-Fließbildern und Pilottestanlagenprogrammen anerkannt. Der SGS-Geschäftsbereich Metallurgie wurde vor mehr als einem halben Jahrhundert gegründet. Die Metallurgen, Hydrometallurgen und Chemietechniker des Unternehmens haben Erfahrung mit allen wichtigen physikalischen und chemischen Trennverfahren, die in vielen internationalen Rohstoffkonzessionen zur Gewinnung von Metallen und Mineralstoffen eingesetzt werden.


About Alabama Graphite Corp.

Alabama Graphite Corp. ist ein kanadisches Unternehmen, das sich auf die Exploration und Erschließung von Flockengraphitvorkommen konzentriert. Das Unternehmen ist über seine 100 %-Tochter Alabama Graphite Company Inc. (ein im US-Bundesstaat Alabama eingetragenes Unternehmen) tätig.  Alabama Graphite Corp. hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem am weitesten erschlossenen Flockengraphitprojekt der gesamten Vereinigten Staaten von Amerika den ersten amerikanischen Graphitproduktionsbetrieb dieses Jahrhunderts zu errichten. Das Unternehmen wird von einem erfahrenen Team geleitet, das zusammen mehr als 100 Jahre Erfahrung im Graphitbergbau, der Graphitaufbereitung, der Entwicklung von Spezialgraphitprodukten und -anwendungen und dem Graphitvertrieb hat.  Alabama Graphite konzentriert sich in erster Linie darauf, sein Vorzeigeprojekt, das Graphitprojekt Coosa in Coosa County (Alabama), und sein Minenprojekt Bama in Chilton County (Alabama) zu explorieren und zu erschließen. Das Graphitprojekt Coosa beherbergt eine NI 43-101-konforme angezeigte Mineralressource im Umfang von 78,5 Millionen Tonnen mit 2,39 % graphitischem Kohlenstoff (Cg) und ist damit die größte angezeigte Mineralressource aus Flockengraphit in den Vereinigten Staaten. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem technischen Bericht des Unternehmens mit dem Titel Technical Report - Alabama Graphite Corp. -  Coosa Project vom 5. September 2013, der von Scott E. Wilson (C.P.G.) und Stewart D. Redwood (F.I.M.M.M.) erstellt und auf SEDAR (www.sedar.com) veröffentlicht wurde.

   



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